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Leuchtendes Weibchen des Grossen Glühwürmchens (Foto: Michael Landert

Glühwürmchen in Winterthur - Lichter der Sommernächte

Glühwürmchen faszinieren. Sie erinnern uns an laue Sommernächte und Ferien im Süden. Doch gibt es Glühwürmchen auch in Winterthur? – Das wollten wir herausfinden! Im Sommer 2026 haben wir zahlreiche Glühwürmchen-Sichtungen gesammelt und damit wichtige neue Hinweise zur Verbreitung gewonnen.
Fledermaus im Garten

Zug: Lebendige Nacht - Fledermäuse rund ums Haus

Wildtieranlass in Unterägeri
Fledermaus-Quartiere gesucht!
Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere»

Künstliches Licht macht die Nacht immer heller – mit Folgen für die Tierwelt. Die Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere» zeigt, wie stark Lichtverschmutzung nachtaktive Tiere und ganze Ökosysteme beeinträchtigt. Und gibt konkrete Tipps für einen tierfreundlichen Umgang mit Licht. 

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel
Finanzierung

Die Aktion "Lebendige Nacht: Fledermäuse rund ums Haus" 2026 wird von den nachfolgenden Organisationen unterstützt:

  • Trägerorganisationen von Wilde Nachbarn Zug
  • Hürlimann-Wyss Stiftung
  • Nils Erik Beckstrand (NEB) Tierschutz Stiftung
  • tierschutz.ch-Stiftung
  • Sedinum Stiftung
  • Zuger Kantonalbank

Vielen herzlichen Dank!

Im Sommer 2026 erforschten wir mittels akustischer Aufnahmen, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet des Kantons Zug besuchen.

Fledermaus im Garten

Lebendige Nacht: Fledermäuse und Glühwürmchen im Appenzellerland

Faszinierende Welt der Fledermäuse

In der Schweiz leben 30 Fledermausarten, von denen zwei Drittel auch im Siedlungsgebiet vorkommen. Damit sind rund ein Drittel aller einheimischen Säugetierarten Fledermäuse. Aufgrund ihrer nachtaktiven Lebensweise werden sie von der Bevölkerung kaum wahrgenommen. Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Alle bei uns vorkommenden Fledermausarten ernähren sich ausschliesslich von Insekten und sind geschickte Flugakrobatinnen, die sich in der Nacht mittels Echoortung orientieren und gleichzeitig jagen können.

An unserem Wilde Nachbarn-Anlass im Frühling können Sie mehr zu Fledermäusen erfahren. Ausserdem werden Fledermaus-Exkursionen stattfinden. Alle Veranstaltungen werden zeitnah in unserer Agenda aufgeschaltet.

Fledermaus-Quartiere gesucht!

Haben Sie schon einmal Fledermäuse beobachtet? Wohnen möglicherweise sogar Fledermäuse im Dach Ihres Hauses oder im Rollladenkasten? Wir sind an Fledermausquartieren interessiert. Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Fledermäuse an einer Stelle des Hauses ein- oder ausfliegen sehen oder Kot auf dem Fensterbrett finden. 

Wir werden die Informationen dem Fledermausschutz weitergeben. 

Schreiben Sie uns per Mail folgende Informationen: 
  • Name, Kontaktdaten (Telefon, E-Mail)
  • genauer Ort (Adresse)
  • Datum, Zeit der Beobachtung
  • Art des Quartiers (im Dachstock, im Rollladenkasten, o.ä.), idealerweise mit einem Foto
  • wenn möglich Anzahl der ausfliegenden Fledermäuse (geschätzt)
  • Beobachtungsart: Ausflug, am Gebäude hängend, Kotspuren, o.ä.
Glühwürmchen-Entdecker:in werden

Glühwürmchen sind faszinierende Botschafter der nächtlichen Biodiversität, doch ihr Leuchten wird immer seltener. Lichtverschmutzung, intensive Nutzung und fehlende Lebensräume setzen den einheimischen Leuchtkäferarten zu. Mit dem Projekt «Glühwürmchen in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein» stärken WWF, Walter Zoo und ihre Partner die Lebensräume dieser seltenen Insekten, schliessen Wissenslücken und bereiten Wiederansiedlungen vor. Ziel ist es, die für Glühwürmchen lebensnotwendigen Bedingungen zu schaffen, damit auch bei uns ihr magisches Leuchten wieder häufiger wird. 

Möchten Sie zwischen Mai und September 2026 mithelfen, an vordefinierten Standorten Leuchtkäfer zu suchen?

Nachtspaziergang

Die Dunkelheit lädt ein, die Welt neu zu entdecken. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch die lebendige Nacht und erleben Sie dabei die Dunkelheit, Geräusche, Düfte und Bewegungen intensiver als sonst. Achten Sie dabei auf die Verwendung von künstlichem Licht - finden Sie noch dunkle Orte, die nachtaktiven Wildtieren Lebensraum bieten können?
 
Wenn Sie Wildtiere sichten, können Sie diese auf der Meldeplattform melden.

Im Jahr 2026 stehen die Fledermäuse und Glühwürmchen im Fokus. Melden Sie Quartiere und Glühwürmchenstandorte und nehmen Sie aktiv an den Mitmach-Aktionen teil.

Fledermaus jagt übers Wasser

Lebendige Nacht: Fledermäuse in den beiden Basel

Fledermausaktion 2027 Interessensliste
Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere»

Künstliches Licht macht die Nacht immer heller – mit Folgen für die Tierwelt. Die Broschüre «Lebendige Nacht: Licht aus für unsere Wildtiere» zeigt, wie stark Lichtverschmutzung nachtaktive Tiere und ganze Ökosysteme beeinträchtigt. Und gibt konkrete Tipps für einen tierfreundlichen Umgang mit Licht. 

Format
Bild ein Drittel, Text zwei Drittel
Fledermausquartier entdeckt?

Sie haben ein Fledermausquartier anhand von Kotspuren entdeckt? Weil Fledermäuse sehr heimlich leben und wir teilweise noch wenig zum Vorkommen einiger Arten in der Region wissen, ist der Verein pro Chiroptera um alle Meldungen von Quartieren froh! Lesen Sie unseren Beitrag zum Thema "Fledermausquartiere gesucht!" und kontaktieren Sie uns direkt über beidebasel@wildenachbarn.ch.

Achtung: Die Meldung von umherfliegenden Fledermäusen hilft leider nicht, ein Quartier zu finden. Einzelnachweise sind trotzdem wichtig und können auf der Meldeplattform gemeldet werden. 

Fledermauskästen

Der Erhalt bestehender Fledermausquartiere hat oberste Priorität. Viele Fledermäuse nutzen Spalten an Fassaden, Zwischendächer oder andere Hohlräume in Gebäuden als Tagesverstecke oder Wochenstuben. Im Zuge energetischer Sanierungen und Gebäudeerneuerungen gehen diese Quartiere jedoch häufig unbemerkt verloren.

Wo bestehende Quartiere nicht erhalten werden können oder geeignete Unterschlüpfe fehlen, bieten Fledermauskästen eine wertvolle Ergänzung. An Gebäudefassaden angebracht, schaffen sie Ersatzquartiere für spaltenbewohnende Fledermausarten und tragen dazu bei, den Lebensraum der Tiere im Siedlungsraum zu sichern.

Fixfertige Fledermauskästen der Marke Schwegler können Sie z.B. hier erwerben: www.kuepfer-gaeumann.ch oder rolandschmid.ch

Die Schreinerei Junker in Bennwil (BL) stellt Kästen in verschiedenen Grössen her:
Andy Junker
Dorfstrasse 16, 4431 Bennwil BL
Telefon: 061 951 18 69 / Mobile: 079 407 97 41

Fledermauskästen können Sie auch selber bauen:
Fledermauskasten nach Benjamin Burkhard (pdf)
Fledermauskasten nach Stutz (pdf)

Weitere Informationen

Finanzierung

Die Aktion "Lebendige Nacht: Fledermäuse in den beiden Basel" wurde von der Begleitgruppe organisiert und von folgenden Organisationen finanziert. Wir danken herzlich für die wertvolle Unterstützung!

  • Bundesamt für Umwelt BAFU
  • Bühlmann-Kühni Stiftung
  • Christoph Merian Stiftung
  • Margarethe und Rudolf Gsell-Stiftung
  • Naturfonds salzgut der Schweizer Salinen
  • Karl Schopfer Fonds
  • IWB Projektförderung Nachhaltigkeit
  • Swisslos-Fonds Basel-Landschaft
  • Swisslos-Fonds Basel-Stadt
Im Sommer 2026 erforschten wir mittels akustischer Aufnahmen, welche Fledermausarten nachts die Gärten und Wohnsiedlungen im Siedlungsgebiet Basels besuchen.

Alpensegler von unten mit blauem Hintergrund

Gebäudebrüter im Naturpark Beverin

Karte mit Meldungen

Die Darstellung des Beobachtungsorts erfolgt mit Google Maps.
Das ist aber nur möglich, wenn Sie Ihre Zustimmung zur Datenschutzerklärung geben.
Klicken Sie dazu im blauen Balken unten auf "ich stimme zu" und aktualisieren Sie dann den Browser.

Galerie

Bis jetzt wurden noch keine Bilder hochgeladen.
Der Naturpark Beverin startete im Juni 2025 zusammen mit der Schweizerischen Vogelwarte das Projekt „Gebäudebrüter”. Das Projekt wird 2026 weitergeführt. Jeder kann mithelfen, Gebäudebrüter-Quartiere in den Gemeinden des Naturparks Beverin auf Wilde Nachbarn Schweiz zu melden und somit zu deren Erhalt beitragen.
Wildbiene auf Blume

Mitmachen bei der «Stunde der Blütenbesucher»

Mitforschen auf dem eigenen Balkon? Machen Sie mit bei der «Stunde der Blütenbesucher» und helfen Sie, die Verbreitung und Vielfalt von Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Blütenbesuchern in der Stadt Luzern genauer kennenzulernen.
Waldkauz-Jungtier im Baum

Fotowettbewerb: Lebendige Nacht

Preisverleihung

1. Platz Jurypreis

Michael Lüthold

Erdkröte (Bufo bufo)

Format
Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

1. Platz Publikumspreis

Ben Ledermann

Dachs (Meles meles

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Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

2. Platz Jurypreis

Jan Rudolf von Rohr

Schleiereule (Tyto alba)

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Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

2. Platz Publikumspreis

Martin Meier

Gartenschläfer (Eliomys quercinus)

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Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

3. Platz Jurypreis

Jérôme Klotz

Italienischer Leuchtkäfer, Luciole italienne (Luciola italica)

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Bild zwei Drittel, Text ein Drittel

3. Platz Publikumspreis

Martina Carl

Waldkäuze (Strix aluco)

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Bild zwei Drittel, Text ein Drittel
Im schweizweiten Fotowettbewerb «Lebendige Nacht» konnten vom 1. Januar bis 31. August 2025 Beobachtungen mit Bildern von nacht- und dämmerungsaktive Wildtieren auf der Meldeplattform hochgeladen und für den Fotowettbewerb eingereicht werden. Die Preisverleihung fand am 1. Okt. 2025 im Rahmen des Grünforums "Die dunkle Seite des Lichts" in der Stadt Zürich statt.
Heuschrecke auf verdorrter Blume

Engiadina-Val Müstair: Heuschrecken gesucht

Heuschrecken kommen in sehr vielen unterschiedlichen Lebensräumen vor. Einige von ihnen sind stark von der Landnutzung durch uns Menschen abhängig. Bei Wilde Nachbarn Engiadina-Val Müstair möchten wir in diesem Jahr mehr über die flinken Hüpfer herausfinden. Haben Sie eine Heuschrecke gesehen? Melden Sie uns Ihre Beobachtung!
Zwei Igel auf einer Treppenstufe

Zimmerberg: Freie Bahn für Igel & Co.

Durchgänge schaffen und melden

Mauern und Stufen, die höher als 20 cm sind, können für Igel unüberwindbare Hindernisse darstellen. Damit sie hindurchkommen, benötigen Igel Durchgänge von mindestens 10 x 10 cm. Hohe Stufen sollten mit einer Rampe oder einer Zwischenstufe begehbar gemacht werden.

Auch steile Wände an Teichen oder Pools sind gefährlich – ohne Ausstiegsmöglichkeit besteht für Igel und andere Wildtiere Lebensgefahr. Eine einfache Ausstiegshilfe kann hier Leben retten.

Als Durchgang im Holzzaun, kann man eine Latte zwischen Boden und der unteren Querverstrebung absagen.
Backsteine als Zwischenstufen ermöglichen Igeln den Auf- und Abstieg.
Ein Metallrahmen ermöglicht einen sauberen und sicheren Durchgang durch den Maschendrahtzaun.
Finanzierung

Die Aktion "Freie Bahn für Igel & Co." wurde von den Trägerorganisationen und von folgenden Stiftungen finanziert:

  • Gemeinnützigen Fonds Kanton Zürich
  • Zürcher Tierschutz
  • Edith Walder-Stiftung
  • Heinrich Welti Stiftung
Weiterführende Links
Helfen Sie mit, den Siedlungsraum durchgängiger und wildtierfreundlicher zu gestalten!